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Oktoberfest beim TSV Weyhers

Oktoberfest beim TSV Weyhers

Am 07.Oktober 2018 findet beim TSV Weyhers / Ebersberg wieder das traditionelle Oktoberfest statt.

Ab 13:15Uhr finden Fußballspiele der zweiten sowie der ersten Herrenmannschaft statt.
Für das leibliche Wohl ist bereits ab 10:30 Uhr zum Frühschoppen bestens gesorgt!

Der TSV Weyhers/Ebersberg freut sich darauf Sie begrüßen zu dürfen!

Vereinsinterne Ehrungen im Rahmen des Sportfestes

Vereinsinterne Ehrungen im Rahmen des Sportfestes / Fußballer Dirk Zink verabschiedet

Große Bühne für Weyherser Tischtennisabteilung

WEYHERS

Der TSV Weyhers/Ebersberg nutzte die „große Bühne“ seines Sportfestes, um verdiente Sportlerinnen und Sportler des Vereins für ihre Leistungen und Erfolge auszuzeichnen. Vor allem der Tischtennis-Nachwuchs sorgte in der abgelaufenen Saison für viele positive Schlagzeilen.

Zunächst jedoch wurde mit Dirk Zink der langjährige Spielmacher der ersten Fußballmannschaft verabschiedet. Nach vielen erfolgreichen Jahren und zwei Aufstiegen, an denen Zink durch seine erzielten Tore maßgeblichen Anteil hatte, zieht sich der 30-Jährige vom aktiven Fußballgeschehen zurück, auch um mehr Zeit für seine Familie zu haben. Mit seiner Disziplin, Einstellung und Einsatzbereitschaft war und ist Dirk Zink ein großes Vorbild innerhalb der Mannschaft u d vor allem für die kommende Spielergeneration.

Einiges zu feiern gab es für die Tischtennisabteilung. Erstmals spielt in der 68-jährigen Tischtennisvereinsgeschichte die erste Herrenmannschaft in der Bezirksliga.

Die Schülerinnen sind im zweiten Jahr hintereinander Kreismannschaftsmeister und Kreispokalsieger geworden. Erstmals errang in der Jugend nach mehreren Meistertiteln auf Kreisebene ein Team auf Bezirksebene. In der Mannschaft spielten Bjarne Jäschke, Benjamin Baier, Jannik Böhm, Ferdinand Leitschuh , Damian Leitschuh und Raphael Schlaud.

Im Dezember des vergangenen Jahres ist Sarah Rauh Hessenmeisterin bei Schülerinnen B geworden. Sie spielt mittlerweile in der Schülerinnen-Nationalmannschaft. Sie war schon in Schweden,  Luxemburg, Österreich und  Ungarn auf internationalen Turnieren. Sarah ist jetzt 13 Jahre alt und wohnt in Schmalnau. Sie hat im Alter von acht Jahren mit dem Tischtennis in Hettenhausen begonnen.  Anschließend hat sie für Büchenberg ein Jahr in der Schülerinnen-Hessenliga gespielt. In der abgelaufenen Saison spielte sie für Niestetal bei Kassel, meist in der Oberliga und teilweise auch in der 3. Bundesliga bei den Erwachsenen.

Schon in Hettenhausen hat Sarah oft mit Rolf Gohle trainiert. Das war praktisch ihr Heimtrainer während der vergangenen Jahre.  Mit Rolf Gohle zusammen hat der TSV in den letzten Jahren die Nachwuchsarbeit organisiert. Seitdem ist Sarah auch beim TSV gemeldet.

Mit der Schülerinnen Nationalmannschaft war sie im Mai bei einem Sechsländerturnier in Thüringen erfolgreich. Das deutsche Team stand ganz oben auf dem Treppchen. Sarah gewann bei diesem Turnier alle ihre Einzel.

Sarah hat in der abgelaufenen Saison nur einmal in der Weyherser Halle trainiert.  Sie trainiert fast ausschließlich in Leistungszentren. Sarah ist sogar manchmal von dem Schulunterricht befreit, um trainieren zu können.

Ein weiterer Nachwuchsstar in den Reihen des TSV ist Jannik Böhm. Er hat vor drei Jahren in Weyhers mit dem Tischtennis begonnen. Seit zwei Jahren nimmt er am Punktspielbetrieb und an Turnieren teil. Seit 20 Monaten trainiert er außerdem  in den Leistungszentren des HTTV.  Mit seinem 7. Rang beim Talentcup in Düsseldorf hat er bewiesen, dass er zu den Top Ten Deutschlands in seinem Alter gehört. Hinzu kommt sein hessischer Vizetitel der Spieler im Jahrgang 2008.

Jannik wird in der neuen Saison für Maberzell in der Schüler-Hessenliga spielen – eine logische und richtige Entscheidung. Beiden Ausnahmespielern wünscht der TSV alles erdenklich Gute auf ihrem weiteren Weg im Leistungssport.

Schriftführer Egon Mehler, Ortsvorsteher Weyhers Torsten Link, Bürgermeisterin Brigitte Kram, Jugendleiter Tischtennis Helmut Vorndran, Dirk Zink, Tischtennisabteilungsleiter Peter Kress und der erste Vorsitzende Vorsitzende Jörg Weiser (hintere Reihe, von links).
Anna Klüber, Zilly Pfeifer, Paula Wehner, Marit Koch und Alina Böhm (mittlere Reihe, von links).
Sarah Rauh, Ferdinand und Damian Leitschuh, Jannik Böhm (vordere Reihe, von links).

(Foto-privat)

 

 

Jahreshauptversammlung des TSV Weyhers 2018

Jahreshauptversammlung des TSV / Nachwuchsprobleme bei den Fußballern

Jahreshauptversammlung des TSV am 01.06.2018

WEYHERS

Während die Fußballer den sportlichen Abstieg aus der Kreisoberliga verdauen mussten, hält der Boom bei den Tischtennisspielern des TSV Weyhers/Ebersberg ununterbrochen an. Darüber hinaus waren eine mögliche Sanierung des Sportplatzes und die Diskussion um mehr ehrenamtliches Engagement Hauptgesprächsthemen bei der Jahreshauptversammlung des Vereins, in deren Rahmen Rudolf Quell für seine 70-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde.

 

Angesichts der sommerlichen Temperaturen war das Clubheim in der Jahnstraße sehr gut gefüllt, als Vorstand Jörg Weiser kurz nach 20 Uhr die Sitzung eröffnete und die zahlreich erschienenen Mitglieder, darunter nahezu die gesamte erste Seniorenmannschaft der Fußballer mit ihren Trainern Dariusz Giemza und Ibrahim Doganer, begrüßte. Nach dem obligatorischen Verlesen des letztjährigen Protokolls durch Schriftführer Egon Mehler begann der erste Vorsitzende mit seinem Bericht des zurückliegenden Sportjahres. Weiser hob die zahlreichen Veranstaltungen hervor, zu deren Gelingen viele helfenden Hände beigetragen hätten, darunter das Sportfest, der Rhön Special Cup sowie die Fastnachtskampagne, in deren Rahmen vor allem der Showtanzabend ein voller Erfolg gewesen sei.

Zwei besondere Jubiläen standen im Fokus der anschließenden Ehrungen: Hermann Henkel wurde für 60 Jahre, Rudolf Quell gar für sieben Jahrzehnte Vereinstreue ausgezeichnet. Quell gehört damit zu den Pionieren der Weyherser Tischtennisspielern. Bei den Berichten der verschiedenen Abteilungsleiter ragten dann auch die Erfolge der Frauen und Männer an der Platte heraus. Peter Kress und Helmut Vorndran unterstrichen in ihren Ausführungen, dass der Sport nach wie vor boome und der TSV mittlerweile zum größten Verein des Landkreises herangewachsen sei. Drei Meistertitel – zwei davon auf Bezirksebene – und viele weitere Erfolge bei Pokal- und Ranglistenturnieren gingen im vergangenen Jahr auf das Konto der Spielerinnen und Spieler – vor allem im Nachwuchsbereich. Neben sechs Seniorenteams gehen aktuell sieben Jungend- und Schülermannschaften mit insgesamt 75 Kindern an den Start. Dies bedeute jedoch auch 250 Pflichtspiele in der Saison, was den Verein organisatorisch an seine Grenzen bringe. Als künftiger Jugendleiter erläuterte Vorndran die äußerst effektive Kooperation mit der örtlichen Grundschule, die immer wieder Spieler hervorbringe. Weniger gut stehen die Zeichen bei den Fußballern. Jugendleiter Marc Andre Ziegler berichtete von einer tendenziell abnehmenden Zahl an Jugendlichen, die für den TSV gegen den Ball treten. Dies führe zwangsläufig zu Problemen, obgleich die Zusammenarbeit mit den Nachbarvereinen aus Dietershausen, Friesenhausen und Poppenhausen in der JSG Giebelrain sehr gut funktioniere und man für die kommende Saison gut aufgestellt sei. Gleichzeitig mahnte Ziegler jedoch auch ein verstärktes Engagement in der Nachwuchsarbeit an, ohne die eine erfolgreiche Arbeit künftig schwierig werde. Siegbert Ballweg freute sich über 105 abgelegte Sportabzeichen, wobei gerade die erste Fußballmannschaft mit gutem Beispiel vorangegangen sei. Katja Wehner hob für die Jazztanzabteilung den Besuch des Deutschen Turnfestes in Berlin vor, wobei die sportlichen Ergebnisse den Erwartungen entsprochen hätten.

In seinem Kassenbericht erläuterte Stefan Paul gewissenhaft die solide finanzielle Situation des TSV und verwies auf die größeren Investitionen einer neuen Flutlichtanlage und Grillbude für den Sportplatz. Im Anschluss daran wurde der gesamt Vorstand einstimmig entlastet. Die abschließende Aussprache über das abgelaufene Vereinsjahr nutzte Fußball-Abteilungsleiter Bernd Jehn nochmals, um eindringlich für das ehrenamtliche Engagement im Verein zu werben. Platzwart Klaus Bickert erinnerte an die nach wie vor problematische Situation des Sportplatzes gerade in den Wintermonaten. Von  Seiten des Vorstandes sei man diesbezüglich in intensive Verhandlungen mit der Gemeinde eingetreten, versicherte stellvertretend Jörg Weiser.

Foto (privat): Andre Sauer, Michael Storch, Peter Bickert (obere Reihe, von links). Sebastian Groß, Eberhard Bleuel und Gerhard Krug (mittlere Reihe, von links). Manfred Riediger, Hermann Henkel, Rudolf Quell und Vorstand Jörg Weiser (vordere Reihe, von links).

Sarah Rauh siegt im DTTB-Dress

Großer Erfolg für Nachwuchs-Tischtennisstar

Sarah Rauh siegt im DTTB-Dress

WEYHERS

Beim Sechs-Nationen-Turnier der Schülerinnen im thüringischen Bad Blankenburg errang Sarah Rauh mit dem deutschen Team die Goldmedaille.

Außerdem nahmen die Mannschaften an dem Turnier teil.

Die Ausnahmespielerin gewann im Mannschaftswettbewerb, in dem Teams aus Schweden, Norwegen, Dänemark, England und den Niederlanden an den Start gingen, alle ihre zehn Einzel und verlor von fünf Doppelspielen nur eines. Für Sarah neigt sich damit eine sehr erfolgreiche Saison dem Ende entgegen. Im Dezember 2017 wurde sie Hessenmeisterin bei den Schülerinnen U13. Als 13-Jährige kam für Niestetal vier Mal in der 3. Bundesliga zum Einsatz. Darüber hinaus ist sie Stammspielerin in der Damen-Oberliga. Ala Bonus nahm sie an internationalen Turnieren in Ungarn und Schweden teil.

Solche Leistungen sind natürlich nur zu erzielen bei äußerstem Trainingsfleiß. An sechs von sieben Tagen in der Woche stehen Spielerinnen wie Sarah an der Platte, meist in Leistungszentren in ganz Hessen. In dieser Saison gab es gar wegen verschiedener Trainingslager des Deutschen Tischtennisbundes mehrere Wochen frei vom Schulunterricht. Um Kinder auf dieses Leistungsniveau zu bringen, braucht es auch die absolute Unterstützung der Familie.

Sarah Rau